{"id":582,"date":"2014-11-26T18:23:09","date_gmt":"2014-11-26T17:23:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/?p=582"},"modified":"2015-12-09T11:13:16","modified_gmt":"2015-12-09T10:13:16","slug":"erste-warnsignale-fuer-drogen-bei-kindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/erste-warnsignale-fuer-drogen-bei-kindern\/","title":{"rendered":"Erste Warnsignale f\u00fcr Drogen bei Kindern"},"content":{"rendered":"ANZEIGE - <p>Eltern m\u00f6chten am liebsten ihr Kind ein Leben lang vor negativen Einfl\u00fcssen besch\u00fctzen. Doch die Wahrheit ist: Kinder sind in ihrer Welt st\u00e4ndig von Drogen umgeben. Damit besteht immer ein Gef\u00e4hrdungspotential f\u00fcr den eigenen Nachwuchs. Ein Patentrezept gegen eine Abh\u00e4ngigkeit existiert schlicht weg nicht. Das Problem der Suchtmittel zieht sich dabei durch alle Gesellschaftsschichten. Woran erkenne ich als Elternteil, dass mein Kind wom\u00f6glich Drogen konsumiert?<\/p>\n<p><strong>Der Unterschied zwischen Gebrauch, Missbrauch und Abh\u00e4ngigkeit<\/strong><\/p>\n<p>Cannabis, Spice, Kokain, Pilze oder Extasy und Chrystal Meth \u2013 Drogen gibt es viele und die \u00dcbersicht zu behalten, ist f\u00fcr unerfahrene Eltern nur schwer zu bewerkstelligen. Einen \u00dcberblick \u00fcber Drogenarten bietet nicht zuletzt das Internet. H\u00e4ufig unterlaufen Eltern der f\u00e4lschlichen Annahme, Cannabis w\u00fcrde beispielsweise \u201edie\u201c Einstiegsdroge f\u00fcr Kinder und Jugendliche sein. Zu oft wird die Gefahr, die von legalen Drogen wie Zigaretten, Medikamenten und Alkohol ausgeht, stark untersch\u00e4tzt. Ein Kind, das ein Mal einen Joint geraucht hat, ist nicht automatisch s\u00fcchtig. Doch es besteht ein deutliches Zeichen, dass entweder das Dazugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl zu einer Gruppe, negative Gef\u00fchle wie Wut und Traurigkeit\u00a0 oder aber seelische Probleme die Entscheidung beeinflusst haben, zum Cannabis zu greifen.<\/p>\n<p><strong>Andauernde Verhaltens\u00e4nderung ist ein Warnsignal<\/strong><\/p>\n<p>Das Auf und Ab der Gef\u00fchle eines Kindes sind eine echte Herausforderung f\u00fcr Eltern und Kind. Sie geh\u00f6ren zum Heranwachsen dazu. Doch Verhaltensweisen, die langanhaltend und intensiv sind, sollten Eltern achtsam werden lassen. Obwohl das Kind ein guter Sch\u00fcler ist, sacken wom\u00f6glich unerwartet die Schulnoten des Nachwuchses ab, und zwar nicht nur in einem, sondern in allen F\u00e4chern. Das Kind zeigt kein Interesse mehr an der <a href=\"http:\/\/www.elternforen.com\/Fachinformationen\/Grundschule.htm\">Schule<\/a>. Vergesslichkeit pr\u00e4gt seinen Alltag. Dabei spielen die liebgewonnen Freunde pl\u00f6tzlich keine Rolle mehr. M\u00f6glicherweise treten sogar neue, weniger seri\u00f6se, Freunde in dessen Leben. Hobbys und Personen, die dem Sohn oder der Tochter fr\u00fcher wichtig waren, geraten in den Hintergrund. So wird beispielsweise kein Sportverein mehr besucht oder das Musikinstrument bleibt links liegen.<\/p>\n<p><strong>\u00c4u\u00dferliche und Seelische Anzeichen f\u00fcr Drogen<\/strong><\/p>\n<p>Chronisch m\u00fcde schleppt sich das Kind durch den Alltag. Andererseits leidet es unter Schlaflosigkeit oder gar Infektionen. Anf\u00e4nglich unscheinbare Indizien wie Appetitlosigkeit oder aber \u00dcbelkeit k\u00f6nnten unter Umst\u00e4nden weniger auff\u00e4llig auf einen Drogenkonsum hinweisen, wie etwa rote blutunterlaufene Augen, H\u00e4ndezittern, Schwei\u00dfausbr\u00fcche oder st\u00e4ndiges Nasenbluten. Au\u00dferdem werden Eltern aufmerksam, sobald sich der Charakter ihres Kindes deutlich ver\u00e4ndert. Mitunter steht es pl\u00f6tzlich vielen Dingen gleichg\u00fcltig gegen\u00fcber oder entwickelt unerwartet \u00c4ngste oder Aggressionen. Sobald das Kind st\u00e4ndig auf Geldsuche ist, sollten Eltern handeln.<\/p>\n<p><strong>Das offene Gespr\u00e4ch wirkt mehr als strikte Verbote<\/strong><\/p>\n<p>Hegen Eltern den Verdacht, ihr Nachwuchs ist in den Kontakt mit Drogen gekommen, haben Schuldzuweisungen noch zu keinem Erfolg gef\u00fchrt. Das offene Gespr\u00e4ch mit dem Kind ohne Vorw\u00fcrfe ist vielleicht schwer, verhindert jedoch, dass sich das Kind g\u00e4nzlich zur\u00fcckzieht. Suchtberatungsstellen oder der Sozialarbeiter in der Schule bzw. der Arzt des Vertrauens helfen Eltern in der schweren Situation und geben wertvolle Tipps f\u00fcr den Umgang mit dem eigenen Kind bei m\u00f6glichen Drogenproblemen. Denn dieses Thema ist eine echte Belastung f\u00fcr alle Angeh\u00f6rigen.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> Nicht jede Verhaltens\u00e4nderung ist automatisch ein Indiz f\u00fcr den Drogenkonsum des Kindes. Andauernde Ver\u00e4nderungen im Verhalten, dem Charakter oder der Gesundheit sind jedoch ein Warnzeichen f\u00fcr Eltern, genauer hinzuschauen.<img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-583\" src=\"http:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Drogen-300x221.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Drogen-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Drogen-150x110.jpg 150w, https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Drogen-250x184.jpg 250w, https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Drogen.jpg 424w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANZEIGE &#8211; Eltern m\u00f6chten am liebsten ihr Kind ein Leben lang vor negativen Einfl\u00fcssen besch\u00fctzen. 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