{"id":617,"date":"2015-06-11T17:43:04","date_gmt":"2015-06-11T16:43:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/?p=617"},"modified":"2015-12-27T08:54:59","modified_gmt":"2015-12-27T07:54:59","slug":"stillen-die-natuerlichste-ernaehrung-fuer-ein-baby","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/stillen-die-natuerlichste-ernaehrung-fuer-ein-baby\/","title":{"rendered":"Stillen \u2013 die nat\u00fcrlichste Ern\u00e4hrung f\u00fcr ein Baby"},"content":{"rendered":"ANZEIGE - <p>Die Zeit scheint still zu stehen, wenn ein neuer Mensch das Licht der Welt erblickt. Voller Ehrfurcht wird das kleine Wunder bestaunt, welches schon kurze Zeit sp\u00e4ter unmissverst\u00e4ndlich nach Nahrung verlangt. Immer mehr M\u00fctter entscheiden sich daf\u00fcr, ihr Baby zu stillen und ihm mit der Muttermilch die nat\u00fcrlichste Nahrung \u00fcberhaupt zu schenken. Stillen ist denkbar einfach \u2013 und doch muss es erst erlernt werden.<\/p>\n<h2>Gute Vorbereitung beginnt in der Schwangerschaft<\/h2>\n<p>Zu den Ver\u00e4nderungen w\u00e4hrend der Schwangerschaft geh\u00f6rt nicht nur der immer gr\u00f6\u00dfer werdende Bauch, sondern auch das Wachstum der Brust. Das Dr\u00fcsengewebe vermehrt sich und bereitet sich so auf die wichtige Aufgabe \u2013 die Ern\u00e4hrung des S\u00e4uglings \u2013 vor. Auch die Schwangere selbst sollte sich bereits w\u00e4hrend der \u201eKugelzeit\u201c mit der Frage besch\u00e4ftigen, ob sie ihr Baby stillen m\u00f6chte. Wie der <a href=\"http:\/\/www.baby-walz.de\/L\/0\/Stillen.18283.0.html\">Ratgeber von Baby Walz<\/a> empfiehlt, ist die Schwangerschaft die richtige Zeit daf\u00fcr, sich mit Hilfe eines geeigneten Stillbuches in die Thematik hineinzulesen. \u201eDas hat doch alles noch Zeit!\u201c- denken Sie jetzt vielleicht. Ja, es scheint fast so. Doch unmittelbar nach der Geburt m\u00f6chte das Kleine an die Brust und es ist von gro\u00dfem Vorteil, wenn Sie sich als Mutter bereits im Vorfeld mit dem Stillen besch\u00e4ftigt haben. \u00dcbrigens: Die Brust muss in der Schwangerschaft nicht gesondert abgeh\u00e4rtet werden. Eine spezielle Vorbereitung der Brustwarze ist nur bei Schlupf- oder Hohlwarzen sinnvoll, damit das Baby diese beim Stillen optimal erfassen kann.<\/p>\n<h2>Prinzip Angebot und Nachfrage<\/h2>\n<p>Stillberaterinnen und Hebammen empfehlen, das Baby ganz nach Bedarf zu stillen. Das kann die erste Zeit durchaus aller zwei Stunden sein. Das h\u00e4ufige Anlegen stellt sicher, dass die m\u00fctterliche Brust ausreichend Milch produziert. Fragt das Baby vermehrt Milch nach, so wird auch mehr davon gebildet. Wachstumssch\u00fcbe k\u00f6nnen so ohne Probleme abgefedert werden. Stillt die Mutter dagegen nicht nach Bedarf, so kann es sein, das sie dem Bedarf an Muttermilch ihres Babys nicht gerecht werden kann und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zuf\u00fcttern muss.<\/p>\n<h2>Das Zauberwort: Entspannung<\/h2>\n<p>Ein Baby zu stillen ist eine wunderbare Erfahrung. Diese kann nur erreicht werden, wenn Mutter und Kind entspannt sind. Neben einer korrekten Stillposition, welche Ihnen gern Ihre Hebamme zeigt, ist es sehr wichtig, dass auch Ihre Gedanken zur Ruhe kommen. Leise Musik im Hintergrund, eine sch\u00f6ne Tasse Still-Tee und vielleicht etwas Lekt\u00fcre k\u00f6nnen wesentlich dazu beitragen, das Stillen entspannt zu erleben. In solch einem Zustand kann das Stillhormon Oxytocin ausreichend gebildet werden, welches f\u00fcr Entspannung und einen guten Milchfluss sorgt.<\/p>\n<h2>Mit Unterst\u00fctzung geht es leichter<\/h2>\n<p>Nicht nur Erstlingsm\u00fctter, sondern auch erfahrene Frauen haben manchmal Schwierigkeiten mit dem Stillen. Vielleicht hat das Baby einen zu schwachen Saugreflex, die Mutter leidet unter wunden und blutigen Brustwarzen oder ein schmerzhafter Milchstau bereitet Probleme. Es gibt immer wieder Situationen, in denen es gut ist, auf die Hilfe von Fachleuten zur\u00fcckzugreifen. Neben der Hebamme kann auch eine Stillberaterin, zum Beispiel der <a href=\"http:\/\/www.lalecheliga.de\/\">La Leche Liga<\/a>, eine gro\u00dfe Unterst\u00fctzung sein und die Frau beim Stillen begleiten. Vielerorts werden bereits Still-Treffen angeboten, in denen sich die M\u00fctter unter der Anleitung einer Hebamme oder Stillberaterin austauschen und wertvolle Tipps erhalten. Haben Sie Schwierigkeiten Ihr Baby anzulegen oder machen Sie sich Gedanken, ob es ausreichend Muttermilch erh\u00e4lt, so scheuen Sie sich nicht, Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen.<\/p>\n<h2>Stillen \u2013 wie lange?<\/h2>\n<p>WHO und UNICEF empfehlen, 4 bis 6 Monate lang ausschlie\u00dflich zu stillen und danach mit einer geeigneten Beikost zu beginnen. Wie lange eine Stillbeziehung aber wirklich dauert, ist sehr unterschiedlich. Manchmal m\u00f6chte das Kind nicht mehr an die Brust oder die Mutter entscheidet sich daf\u00fcr, ihr Baby fr\u00fchzeitig abzustellen. Und so kann es sein, das ein S\u00e4ugling nur 4 Wochen Muttermilch bekommt oder aber weit \u00fcber das 2. Lebensjahr hinaus den \u201eZaubertrank\u201c Muttermilch genie\u00dft. Das Motto ist hier: Stillen solange es uns gef\u00e4llt.<\/p>\n<p><u>Fazit:<\/u> Stillen erfordert Ruhe, Gelassenheit und Selbstvertrauen. Auch wenn es nicht auf Anhieb klappt: mit der Unterst\u00fctzung einer Hebamme oder Stillberaterin kann es in den meisten F\u00e4llen doch noch gelingen, dass Mutter und Kind eine harmonische Stillbeziehung erleben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANZEIGE &#8211; Die Zeit scheint still zu stehen, wenn ein neuer Mensch das Licht der Welt erblickt. Voller Ehrfurcht wird das kleine Wunder bestaunt, welches schon kurze Zeit sp\u00e4ter unmissverst\u00e4ndlich nach Nahrung verlangt. Immer mehr M\u00fctter entscheiden sich daf\u00fcr, ihr Baby zu stillen und ihm mit der Muttermilch die nat\u00fcrlichste Nahrung \u00fcberhaupt zu schenken. Stillen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":709,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ep_exclude_from_search":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-617","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Stillen-1.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=617"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":619,"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617\/revisions\/619"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}