{"id":894,"date":"2017-03-19T22:15:15","date_gmt":"2017-03-19T21:15:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/?p=894"},"modified":"2017-03-19T22:15:15","modified_gmt":"2017-03-19T21:15:15","slug":"alles-unter-einem-hut-tipps-zur-vereinbarkeit-von-familie-und-beruf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kinderberlin.de\/Blog\/alles-unter-einem-hut-tipps-zur-vereinbarkeit-von-familie-und-beruf\/","title":{"rendered":"Alles unter einem Hut? Tipps zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf"},"content":{"rendered":"ANZEIGE - <p>Viele werdende, aber auch erprobte Eltern stellen sich irgendwann die Frage, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf am besten klappen kann. Vorab: Eine Patentl\u00f6sung wird es daf\u00fcr nie geben. Jede Familie muss f\u00fcr sich selbst entscheiden und ein Modell finden, mit dem alle Familienmitglieder zurechtkommen und es jedem gut geht. Tipps f\u00fcr den beruflichen Wiedereinstieg und den Berufsalltag mit Familie gibt es hier.<\/p>\n<h2>1. Tipp f\u00fcr Familie und Beruf: Elternzeit teilen<\/h2>\n<p>Eine wesentliche Erleichterung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Elternzeit. Beide Elternteile k\u00f6nnen, wenn sie in einem Arbeitsverh\u00e4ltnis stehen, nach der Geburt des Kindes in Elternzeit gehen. Insgesamt stehen den Eltern daf\u00fcr 36 Monate zur Verf\u00fcgung. Die Zeit kann am St\u00fcck genommen oder in unterschiedliche Zeitabschnitte aufgeteilt werden, auch untereinander. Ratsam ist es, sich die Zeit zu teilen. Machen Sie sich vorab Gedanken, ob das zus\u00e4tzliche Elterngeld f\u00fcr den Lebensunterhalt ausreicht oder ob Sie m\u00f6glichst schnell wieder in den Beruf einsteigen wollen oder m\u00fcssen. Wird Elternzeit direkt nach der Geburt des Kindes genommen, ist der Arbeitgeber mindestens sieben Wochen vor dem gew\u00fcnschten Beginn zu informieren. Das Besondere: W\u00e4hrend der <a href=\"http:\/\/www.mami-ratgeber.de\/behoerdengaenge\/elternzeit\/\">Elternzeit<\/a> besteht K\u00fcndigungsschutz. Das gilt allerdings nicht f\u00fcr die Zwischenzeiten (Arbeitszeiten), wenn die Elternzeit in mehrere Abschnitte aufgeteilt wird.<\/p>\n<h2>2. Tipp: Passende Kinderbetreuung w\u00e4hlen<\/h2>\n<p>Die Suche nach der <a href=\"http:\/\/www.kinderberlin.de\/Kinderbetreuung.htm\">Kinderbetreuung<\/a> sollte zeitnah nach der Geburt des Kindes erfolgen. Eltern haben ab dem ersten Geburtstag ihres Kindes Anspruch auf einen Betreuungsplatz, unabh\u00e4ngig davon, ob sie einen Job haben, in der Ausbildung stecken oder auf Jobsuche sind.<br \/>\nDie Frage, die Sie sich als Eltern stellen sollten, ist, ob Sie Ihr Kind von einer Tagesmutter oder in einer Kindertagesst\u00e4tte betreuen lassen wollen. Beides hat Vor- und Nachteile. Bei einer Tagesmutter werden nur wenige Kinder betreut, sie kann individueller auf die Bed\u00fcrfnisse des Kindes eingehen, als das bei einer \u00f6ffentlichen Einrichtung oft der Fall ist. Daf\u00fcr steht im Falle einer Erkrankung der Tagesmutter nicht immer eine Vertretung parat. In manchen F\u00e4llen gibt es allerdings Springerinnen, die regelm\u00e4\u00dfig bei der Tagesmutter vorbeikommen und im Krankheitsfall die Betreuung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Ein Vorteil einer Kindertagesst\u00e4tte ist, dass die Betreuung durch geschultes Fachpersonal erfolgt und auf den neuesten Erkenntnissen aus der P\u00e4dagogik aufbaut. Doch egal worauf die eigene Wahl f\u00e4llt, schauen Sie sich die Einrichtung und Betreuungspersonen pers\u00f6nlich an. Fragen Sie auch andere Eltern nach ihren Erfahrungen, um deren Ansichten mit in Ihre Entscheidung einzubeziehen.<br \/>\nGr\u00f6\u00dfere Betriebe bieten manchmal sogar eine Kinderbetreuung vor Ort an, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf f\u00fcr die Angestellten leichter f\u00e4llt.<\/p>\n<h2>3. Tipp: Teilzeit und flexibel arbeiten<\/h2>\n<p>Sprechen Sie w\u00e4hrend der Elternzeit mit Ihrem Arbeitgeber \u00fcber M\u00f6glichkeiten des Wiedereinstiegs in die Firma. Generell haben Sie nach der Elternzeit Anspruch auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz. Oft geht die Wiederaufnahme der Arbeit mit einer \u00c4nderung der Stundenanzahl einher. Kl\u00e4ren Sie vorab, ob ein Teilzeitmodell machbar ist. Einen Rechtsanspruch auf Teilzeitbesch\u00e4ftigung haben Sie allerdings erst, wenn im Betrieb mehr als 15 Besch\u00e4ftigte arbeiten und Sie seit sechs Monaten (Elternzeit wird angerechnet) dort arbeiten. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu vereinfachen, sind flexible Arbeitszeiten ein weiterer Pluspunkt, den manche Arbeitgeber erm\u00f6glichen. Die vereinbarte w\u00f6chentliche Stundenanzahl kann flexibel, ohne Kernarbeitszeiten abgearbeitet werden. Dieses Modell ist nicht f\u00fcr jeden Job praktikabel, aber eine gute Variante Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren.<\/p>\n<h2>4. Tipp: Netzwerk aufbauen<\/h2>\n<p>Empfehlenswert f\u00fcr alle Eltern, ob als Paar oder alleinerziehend, ist ein Netzwerk aus Verwandten, Freunden und Bekannten, die im Notfall aushelfen k\u00f6nnen. Was, wenn das Kind oder Sie selbst krank werden, Sie von der Arbeit im Stau stehen oder Ihr Kind fr\u00fcher als gewohnt aus Kindergarten oder Schule abgeholt werden muss? Hier lohnt sich eine Liste mit Personen und Telefonnummer, die in solchen F\u00e4llen einspringen oder f\u00fcr Entlastung sorgen. Auch Eltern von Spielkameraden k\u00f6nnen dazu z\u00e4hlen. Wenn die Kinder schon etwas gr\u00f6\u00dfer sind, k\u00f6nnen Sie beispielsweise Fahrgemeinschaften bilden oder sich am Nachmittag die Kinderbetreuung aufteilen. So kann Ihr Kind beispielsweise nach dem Kindergarten mit zu einem Freund gehen und Sie holen es von dort ab. Daf\u00fcr braucht es nat\u00fcrlich Kontakte, denen Sie vertrauen k\u00f6nnen und Zeit, um sich zu revanchieren und den Freund an einem anderen Tag ebenfalls zum Spielen einzuladen.<\/p>\n<h2>5.Tipp: Perfektionismus ablegen<\/h2>\n<p>Pl\u00e4ne sind gut, um einem Tag, einer Woche oder einem Monat die n\u00f6tige Struktur zu geben. Doch planen Sie nicht alles bis ins kleinste Detail. Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutet auch, auf unerwartete Ereignisse angemessen zu reagieren. Wer strikt einen Plan verfolgt, ist am Ende entt\u00e4uscht, wenn dieser nicht eingehalten werden kann. Versuchen Sie nicht alles perfekt zu machen und fragen Sie sich immer wieder, ob das praktizierte Lebensmodell noch zu Ihnen und Ihrer Familie passt.<br \/>\nWeiterf\u00fchrende Informationen zur Planung vom Wiedereinstieg finden Sie auch in dieser <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/familie\/de\/asset\/download\/asset-549\">Elternbrosch\u00fcre<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANZEIGE &#8211; Viele werdende, aber auch erprobte Eltern stellen sich irgendwann die Frage, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf am besten klappen kann. Vorab: Eine Patentl\u00f6sung wird es daf\u00fcr nie geben. Jede Familie muss f\u00fcr sich selbst entscheiden und ein Modell finden, mit dem alle Familienmitglieder zurechtkommen und es jedem gut geht. 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