Wildgehege für Kinder in Berlin

 

Wildgehege für Kinder in Berlin

 

 


Wildgehege für Kinder in Berlin


Wildgehege


zu den aktuellen Veranstaltungen für Kinder in Berlin

Forst Düppel
Forst Grunewald
Forst Tegel
Forst Spandau Bürgerpark Franckepark

 

Forst Düppel

Der Forst Düppel ist ein herrlich lichter Wald mit vielen Seen und Wasserflächen. Zahlreiche Laubbäume schaffen eine angenehm helle Atmosphäre und machen den Forst vor allem im Frühjahr und Sommer zu einem beliebten Ausflugsziel. Hierfür sprechen auch die verschiedenen Möglichkeiten zum Baden und Bootfahren, nette Gaststätten mit Sommerterrasse und vieles Mehr. Doch selbstverständlich ist dieses malerische Naturerlebnis nicht an Jahreszeiten gebunden - auch im Herbst und Winter hat das riesige Waldgebiet seinen ganz eigenen Charme.

Die kinderleichte Anreise macht den Forst Düppel auch für Familien ohne Auto zum idealen Ausflugsort: Das großzügige Forstgebiet erstreckt sich über Königstraße und Potsdamer Chaussee in Wannsee bis zum S-Bahnhof. Hier kann die Wanderung direkt hinter der Station losgehen! Verschiedene, zum Teil markierte Rundwanderwege, aber auch kleinere Etappen zum Beispiel zum Restaurant Stölpchensee bieten für jeden Geschmack und jede Kondition das Richtige. Für Sport- und Wanderfreude mit ausgiebigem Bewegungsdrang empfiehlt sich beispielsweise ein großer Rundweg mit rund 9 Kilometern Länge und einigen Erhebungen, der am S-Bahnhof Wannsee startet und dorthin wieder zurückführt. Kleinere Kinder sind auch mit kurzen Wegen zufrieden - für sie steht genügend Wald zum Toben, Spielen und Entdecken bereit. Und auch wenn das Berliner Land nicht gerade für seine hohen Berge bekannt ist - mit Höhen zwischen 60 und 90 Metern bietet der Düppeler Forst gleich mehrere Erhebungen, wie beispielswiese Hirschberg, Tannenberg oder Böttcherberg. Von Letzterem genießt man sogar einen schönen Blick in Richtung Babelsberg.

Um noch einmal auf die Besonderheiten dieses prächtigen Waldstücks zurückzukommen: Laubbäume und Kiefern schaffen eine besonders freundliche Atmosphäre, die durch zahlreiche Seen unterstrichen wird. Immer wieder gibt es Kleinigkeiten am Wegrand zu entdecken, wie beispielsweise das Kleistgrab ganz zu Beginn am S-Bahnhof. Es liegt in einem eigenen, schön angelegten Park - perfekt, um einen kleinen Exkurs in Literatur und Geschichte zu geben. Eine Entdeckung ganz anderer Art ist die Feuchtwiese Tartarenteich mitten im Forst - hier suhlen sich nachts und frühmorgens die Wildschweine des Waldes. Ein Tier wird man nur selten erblicken, doch die hinterlassenen Spuren sprechen für sich. Wer nicht gleich in den See springen möchte, der findet unterwegs an Kneippbrunnen eine kleine Erfrischung. Und immer wieder locken verschiedene Restaurants die großen und kleinen Wanderer zur Einkehr.

Anschrift: Diverse Zugangsstraßen, 14109 Berlin-Wannsee

Öffnungszeiten: Ganzjährig frei zugänglich

Preise: Kein Eintritt

Website: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/ausflugstipps/de/2005/oktober.shtml

 

Forst Grunewald

Der Forst Grunewald bietet alles, was kleine Naturfreunde sich wünschen können. Als einer der artenreichsten Waldbestände Berlins können hier mit ein wenig Glück zahlreiche Wildtiere beobachtet werden, insbesondere seltene Vogelarten. Auch die Fauna des Forst ist von außerordentlicher Vielfalt. Unterschiedliche Holzgewächse in dichtem Wald wechselt sich ab mit sandigen Flächen und kleinen Seen. Ein Grund für die besondere Vegetation im Forst Grunewald dürfte die geologische Beschaffenheit sein: Während der Wechseleiszeit bildete sich die noch heute typische Moränenfläche heraus, die den Boden des Waldes bestimmt. Im Gegensatz zu anderen Flächen dieser Art fehlt im Forst das typische Sediment, also die Ablagerung des Moränengletschers. Stattdessen sind hier noch heute weitaus ältere Ablagerungen zu sehen, die aus der Zeit stammen, in der die Erde noch von Inlandeis bedeckt war. Diese Ablagerungen sind nicht nur recht selten; im Forst Grunewald sind sie außerdem mit zehn bis zwanzig Metern besonders großflächig. Dies führt zur typisch hügeligen Landschaft, welche von einigen tiefen Tälern mit Seen und Tümpeln durchzogen wird.


Der Forst erstreckt sich mit rund 3000 Hektar in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Steglitz-Zehlendorf. Auf der Website oder natürlich im Tourismusbüro finden sich einige schöne Wanderstrecken oder Spaziergänge, die für einen kleinen Ausflug oder einen ganzen Tag reichen. Und egal, wo man hinblickt - selbst bei einem kleinen Spaziergang kommt das Naturerlebnis nicht zu kurz. Für seine Artenvielfalt wurde der Forst Grunewald übrigens gleich mit mehreren Auszeichnungen bedacht: So sind Teile des Waldes als Flora-Fauna-Habitat ausgewiesen. Außerdem ist der Forst als Vogelschutzgebiet bekannt. Neben den oben beschriebenen Besonderheiten zählen auch der sandige Waldboden, uralte Eichen sowie Heideflächen zu den Merkmalen dieses Forst. Die Stadt Berlin hat einen Teil des Forst außerdem zum schützenswerten NATURA 2000-Gebiet erklärt. Die Naturschutzgebiete sind teilweise eingezäunt und nicht zu betreten, ansonsten ist der gesamte Forst aber sehr gut zugänglich. Ob über die Höhenwege durch den Wald oder an der Seenkette entlang - hier findet jeder seinen Lieblingsweg.

Verschiedene Freizeitmöglichkeiten, oft mitten im Forst, runden einen schönen Ausflug ab. Neben verschiedenen Cafés und Imbissen sind auch die schönen Seen zu erwähnen: Am Grunewaldsee, an der Krummen Lanke und, besonders idyllisch, am Schlachtensee, kann im Sommer gebadet werden. Der Schlachtensee hält während der Saison außerdem einen Bootsverleih bereit. Ein Highlight für wissbegierige Kids ist das Ökowerk Teufelssee. Hier, im Norden des Waldes, befindet sich heute ein Naturschutzzentrum, das zum interaktiven Erleben einlädt. Ganz spielerisch und anschaulich lernt man hier ökologische Zusammenhänge an den Beispielen Wald und Wasser kennen. Eine tolle Wissensquelle auch für Erwachsene!

Anschrift: Zwischen Heerstraße und Großem Wannsee, 14193 Berlin

Öffnungszeiten: Ganzjährig frei zugänglich

Preise: Kein Eintritt

Website: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/natura2000/de/gebiete/grunewald.shtml

 

Forst Tegel

Ihr kennt die "Dicke Marie" noch nicht? Und habt Lust darauf, weitere Besonderheiten Berliner Wälder kennenzulernen? Dann seit ihr Herzlichen Willkommen zu einer ausgiebigen Entdeckungstour im Forst Tegel! Dieses dichte Waldgebiet findet ihr rund um den Tegelsee - ausgedehnte Spazierwege, wilde Tiere und kalte Erfrischungen inklusive. Wenn ihr richtig gern draußen in der Natur seit, dann ist hier genau der richtige Ort für einen Wochenendausflug. Ihr seit zudem noch gut zu Fuß und habt auch gegen eine kleine Wanderung nichts einzuwenden? Dann nichts wie los, denn im Tegeler Forst findet ihr mit euren Liebsten gleich mehrere spannende Rundwege, auf denen ihr ganz Unterschiedliches erleben könnt.

Im Mittelpunkt steht hier natürlich das Naturerlebnis. Uralte Baumbestände, unberührte Lichtungen (wie die "Windwurffläche"), Bademöglichkeiten, Tiergehege und Spielmöglichkeiten machen den Spaziergang zu einem echten Erlebnis nicht nur für Kinder. Aber Halt - erst einmal soll das Geheimnis um die "Dicke Marie" gelüftet werden! Es handelt sich hierbei um den mit rund 900 Jahren ältesten Baum ganz Berlins. Kaum zu glauben, was diese knorrige Eiche so alles miterlebt haben muss: Fast ein Jahrtausend Geschichte sind an ihr jedoch scheinbar spurlos vorrüber gegangen. Zugegeben, mit 1,30 Meter und einem Umfang von rund 6 Metern ist sie nicht mehr die Größte - aber gesehen haben solltet ihr sie in jedem Fall! Ihr findet den Baum ganz in der Nähe des Gasthaus Waldhütte, in dem ihr nach einem schönen Rundgang noch einkehren könnt.

Die passende Wanderung sollte je nach Ausdauer und Alter der Kinder gewählt werden. So kann beispielsweise der Schwarze Weg mit 7 Kilometern Laufweg oder der Mühlenweg beschritten werden. Neben kilometerlangem Baumbestand finden sich immer wieder auch kleine Besonderheiten am Waldesrand: Denn der Forst Tegel beheimatet nicht nur den ältesten, sondern auch noch den höchsten Baum der Stadt! Die besagte Lärche ist bereits über 43 Meter hoch gewachsen. Am Übergang zwischen Mühl- und Försterweg befindet sich ein Waldspielplatz, der genügend Möglichkeiten zum Austoben bietet. Im Sommer lädt hierzu auch der Badestrand am Restaurant Toulouse ein. Leuchtende Augen bekommen Kids beim Besuch der Wildgehege - Muffel- und Dammwild sowie Wildschweine können aus nächster Nähe bestaunt werden. Rund um die Wildwiese befinden sich außerdem Lehrtafeln zum Thema Bienen und Honig - so wird das Naturerlebnis durch spielerisches Lernen noch ergänzt. Wer den Wald mag, der wird den Forst Tegel mit all seinen Möglichkeiten lieben - egal, ob große Wanderung oder kleiner Spaziergang durch die wunderschöne Natur.

Anschrift: Diverse Zugänge über Alt-Tegel, 13503 Berlin

Öffnungszeiten: Ganzjährig frei zugänglich

Preise: Kein Eintritt

Website: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/ausflugstipps/de/2004/juli.shtml

 

Forst Spandau

Der Forst Spandau oder auch Spandauer Forst zählt heute zu den schönsten, größten und artenreichsten Wäldern Berlins. Das war nicht immer so: Damals noch zur eigenständigen Stadt Spandau gehörend, war der Forst vor allem zur Jagd, zur Brennholzgewinnung und als landwirtschaftliche Fläche genutzt. Um die Nutzflächen noch zu erweitern, wurde der Forst außerdem entwässert - all diese Maßnahmen hatten verheerende Folgen auf das sensible Ökosystem Wald. Während der Spandauer Forst mit all seinem (Natur-) Potential eher verkümmerte, führten verschiedene Gegenmaßnahmen ab den 80er Jahren dazu, dass der Wald sich wieder erholte. Heute gehört der Forst zum Berliner NATURA 2000-Programm, außerdem sind Teile als Vogelschutzgebiet ausgewiesen sowie für als Flora-Fauna-Habitat angemeldet. Mit dem zunehmenden Naturschutz nahm auch die Artenvielfalt zu - kein Wunder, schließlich findet die Tierwelt heute eine abwechslungsreiche Umgebung mit lichtem Laubwald, moorigen Seen und schattigen Plätzchen. Wer aufmerksam ist, kann bei einem Spaziergang bestimmt einige seltene, zum Teil sogar gefährdete Tierarten entdecken: Da wären zum Beispiel der Hirschhornkäfer, der ebenso wie verschiedene Krötenarten oder auch die Ringelnatter im Spandauer Forst beheimatet ist. Mit noch ein wenig mehr Glück lassen sich auch wilde Säugetiere entdecken, wie beispielsweise Dachse, Wiesel oder Waschbären. Besonders bekannt aber ist das Gebiet für seinen einzigartigen Vogelbestand - selbst Eisvögel haben hier ihren Lebensraum. Und nicht nur Tiere, auch seltene Pflanzen wie der nahezu ausgerottete Siebenstern wachsen im Forst. So lässt sich, zum Beispiel mit ein wenig Infomaterial aus dem Forstamt, ein pädagogisch wertvoller Spaziergang rund ums Ökosystem Wald basteln. Natur erleben und Wissen vermitteln lassen sich in diesem reichhaltigen Ökosystem prima miteinander verbinden! Verschiedene Wanderrouten sind beispielsweise auf der Website, beim Touristen- oder Forstamt erhältlich.

Auch speziell für kleinere Kids lohnt sich ein Ausflug zum Spandauer Forst. Hier kann der Spazierweg etwas kürzer gehalten werden, der Aufenthalt auf dem allseits beliebten Abenteuerspielplatz (am Ufer des Kuhlakenteichs) dafür umso länger. Und wer Tiere einmal aus nächster Nähe beobachten und nicht auf das Glück angewiesen sein möchte, der sollte dem Wildtiergehege im Forst einen Besuch abstatten. Es befindet sich ganz in der Nähe der Schönwalder Straße und ist ohne langen Spazierweg schnell erreichbar. Als größtes Gehege seiner Art in ganz Berlin leben hier über verschiedenste Wildtierarten im weitläufigem Gelände: Mufflons und Damwild, Rehe und Schwarzwild (Wildschweine). Das Spandauer Wildtiergehege allein lohnt mit seinem weitläufigen Gelände und seinem großen Tierbestand einen kleinen Ausflug. Abgerundet wird das Angebot durch ein Café, wo nach dem Spaziergang Kaffee, Kuchen und kalte Getränke serviert werden.

Anschrift: Schönwalder Allee, 13587 Berlin-Spandau

Öffnungszeiten: Ganzjährig frei zugänglich

Preise: Kein Eintritt

Website: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/natura2000/de/gebiete/spandauer_forst.shtml

 

Bürgerpark Pankow

Der Pankower Bürgerpark ist ein echtes Kleinod. Groß und Klein, Jogger und Faulenzer, Familien mit Kindern oder Singles zieht es gleichermaßen in den größten Park im Bezirk. Auf weitläufigen 12 Hektar ist hier genügend Platz zum Toben und Spielen, zum Spazierengehen, Ausruhen, im Sommer auf der Wiese liegen. Dabei bietet der Bürgerpark nicht nur besonders viel Platz, sondern auch eine erlesene Auswahl seltener Pflanzen und Tiere: Ein Ausflug hierher wird zum wahren Entdeckungsgang für Kinder. Exotisches direkt vor der Haustür und nicht gar im Gewächshaus - Toben unter Ahornbäumen, Bestaunen von Trompetenblumen und Maulbeeren. Neben den großen Gartenflächen finden sich im Pankower Bürgerpark außerdem noch ein Rosengarten, welcher vor allem in den Frühjahrs- und Frühsommermonaten herrlich blüht. Schon die Kleinsten staunen ob der Farbenpracht, wo sie sonst nur rote Exemplare kennen: Wer hätte gedacht, dass es soviele Sorten Rosen gibt? Selbst die Kinderspielstätten wie Sandkästen und Schaukeln sind von wunderschönen Gewächsen gesäumt. Kein Wunder also, dass der Bürgerpark mit zu den beliebtesten Anlagen der ganzen Stadt gehört. Allein der historische Trimuphbogen am Eingang liefert den richtigen Empfang: Gepflegt und liebevoll gestaltet, macht der Besuch in diesem Park so richtig Spaß.

Doch nicht nur die Flora, auch die Faune im Park hat eine Menge zu bieten: Vor allem gefiederte Tiere haben hier ihr Zuhause gefunden. Neben ganz besonderen Hühnern wohnen hier auch prächtige Fasanen und seltene Taubenarten, die oftmals lautstark um Aufmerksamkeit kämpfen. Noch mehr Tiererlebnis gibt es nur im in den Bürgerpark integrierten Kinderbauernhof Pinke Panke Pankow. Hier würden Kinder am liebsten den ganzen Tag verbringen - geöffnet ist der Hof leider nur zwischen 11 und 15 Uhr. Dann aber kann hier nach Herzenslust gestreichelt, beobachtet, gefüttert oder ausgemistet werden: Das Personal freut sich über hilsbereite Kids! Am Wochenende ist sogar das Übernachten auf dem Heuboden möglich - am Besten fragen Eure Eltern einmal vor Ort nach dem Angebot.

Für eine kleine Auszeit bei Kaffee und Kuchen bietet der Bürgerpark das stilvolle Kaffee Rosenstein. Auch eine kleine Bibliothek mit Berlinliteratur steht im Park zur Verfügung. Ein ganz besonderes Highlight für Jung und Alt sind die regelmäßigen Veranstaltungen: Während die Eltern entspannter Jazz-Musik oder einer Lesung lauschen, werden Kinder mit dem Rundum-Programm versorgt. Das "Kinderland" ist genauso wie Kunstmarkt und Festzelt bei allen Events vor Ort. Eine ideale Gelegenheit, gemeinsames Erlebnis und eine Elternauszeit miteinander zu verbinden!

Anschrift: Wilhelm-Kuhr-Straße, 13187 Berlin

Öffnungszeiten: Ganzjährig frei zugänglich, Kinderbauernhof 11 - 15 Uhr

Preise: Kein Eintritt

Website: http://www.buergerpark-pankow.de

 

Franckepark

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte Berlins: Im 19. Jahrhundert war der Handel mit Tropenhölzern und Elfenbein besonders lukrativ. Dies machte sich der Baumschulenbesitzer und Händler für allerlei exotische Pflanzen, Theodor Francke, zu Nutze. Die großzügigen Gewinne aus seinem Geschäft nutzte er schließlich, um seiner Leidenschaft - den seltenen und wunderschönen Gewächsen - ein Denkmal zu setzen. So entstand der Theodor-Francke-Park oder kurz Franckepark, der den Bezirk Tempelhof um eine botanische Attraktion reicher macht. Im Jahr 1875 wurde er nach den Plänen des Meisters von Jonathan Kaehler umgesetzt. Noch heute spüren Besucher die romantische Atmosphäre der Anlage, spazieren unter uraltem Baumbestand und genießen ein einzigartiges Stück Grün, welches so seit über hundert Jahren besteht. In den 20er Jahren gab es zwar eine radikale Umgestaltung, wichtige Elemente wie alte Gewächse und die einzigartige Atmosphäre aber blieben unverändert. Besonders Kinder dürfte die Parkerweiterung freuen, denn schließlich gehört jetzt auch ein Wildtiergehege zum Areal.

Einer der schönsten und mitunter wenig beachteten Parks der Stadt besticht durch wunderschön angelegte Bereiche wie Rosengarten, Springbrunnen und Skulpturen ebenso wie durch pures Naturerlebnis. Das Abenteuer beginnt mitten am Bahnhof Tempelhof - nur ein paar Schritte und einige Häusergassen weiter, und man befindet sich mitten im Franckepark. Großzügige Wiesen bieten zu jeder Jahreszeit reichlich Freizeitmöglichkeiten - Toben und Spielen im Sommer, im Winter verwandelt sich der Hang neben dem Rosengarten zum Rodelhang. Überhaupt, Berge und Hügel gibt es in diesem Park mehr als anderswo in Berlin. Nicht umsonst wurde bei der Umgestaltung eine der tiefsten Senken der Stadt integriert. Wer noch mehr Action sucht, wird auf dem Bolzplatz oder auf einem der Spielplätze im Park fündig.

Ein Highlight für Groß und Klein gleichermaßen ist das weitläufige Wildtierareal mit eigenem kleinen Tümpel. Kinder lieben es, das Damwild stundenlang zu beobachten - am schönsten geht dies von einer der versteckten, idyllisch eingerahmten Aussichtsplattformen. Doch auch wer auf Tuchfühlung gehen möchte, kann sein Glück versuchen: Das ein oder andere Reh lässt sich gern zu einer Fütterung aus der Hand ans Gatter locken. Doch aufgepasst: Nicht alles, was Menschen schmeckt, ist auch für Wildtiere geeignet. Verbotene Lebensmittel sind am Gehege ausgewiesen.

Übrigens: Für ältere Kinder und Erwachsene ideal ist der sonntägliche Rundgang durch den Franckepark. Hier lernt man noch das ein oder andere interessante Detail über die romantische Anlage und seine Geschichte. Schließlich heißt es nicht umsonst: "Man sieht nur, was man weiß"...

 

Anschrift: Albrechtstraße / Theodor-Francke-Straße, 12099 Berlin-Tempelhof / Schöneberg

Öffnungszeiten: Inzwischen frei zugänglich; Führungen Sonntags um 14, 17 und 19 Uhr, Treffpunkt vorm Rathaus Tempelhof

Preise: Kein Eintritt

Website: Franckepark


Impressum | Datenschutz

Startseite | Kinder-Blog Berlin | Tiere und Zoos | Wildgehege | Technik | Sport und Freizeit | Stadtparks | Freizeitparks | Natur und Umweltschutz | Museen | Planetarien

Pflanzen und Botanik | Kinderbauernhöfe | Radio, Fernsehen und Film | Abenteuerspielplätze | Zirkus und Theater